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Mittwoch, 15. April 2009
Der Tempel für Juden
Für Juden war der Heilige Felsen seit der Tempelzerstörung (70 n. Chr.) eine Stätte der Verehrung, denn der Tempel soll sich in der Region befunden haben. Im Babylonischen Talmud wird der Felsen als "Shethiyah", (Gründungsstein) erwähnt. Die Verbindung dieses Felsens mit dem ehemaligen Tempel, in dem auch Maria (a.) Wunder vollbracht hat, soll auch in der Bundeslade gestanden haben. Der ursprünglich für Juden so heilige aber zerstörte Tempel galt für die Christen als überwunden, denn der Leib eines jeden Menschen sollte ein Tempel Gottes sein, vergleichbar der Aussage im Islam, dass ALLAH seinen Thron im Herzen eines Gläubigen [mumin] errichtet. So bestand unter christlicher Herrschaft kein Bedarf am Wideraufbau des Tempels, selbst wenn es teilweise versucht aber wieder abgebrochen wurde. So blieb die vermutete Stelle des Tempels unbebaut, bis Muslime sie wieder zu einer heiligen Stätte einrichteten. Kaum ein anderer Ort symbolisiert in so eindrucksvoller Weise die tiefe Verbundenheit der drei großen monotheistischen Weltreligionen.
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Tempel
Dienstag, 30. Dezember 2008
Streit um den Felsendom
Raketen auf Israel und Angriffe der Israelis auf den Gaza Streifen. im Nahen Osten wird weiter gekämpft.
Wer oder was ist die Hamas?
Die Symbole sind eindeutig. Gekreuzte Schwerter stehen als Symbol für die Verpflichtung zum Dschihad, zum Heiligen Krieg gegen Israel. Das Abbild des Felsendoms als Heiligtum des Islam steht für den Anspruch auf den Jerusalemer Tempelbezirk, wo einst der prächtige Tempel Salomos stand und wo sich heute noch die Klagemauer, Teil der einstigen Westumfassung des Tempels, erhebt. Doch die Spitze des Hamas-Emblems ziert eine stilisierte Darstellung Israels inklusive Gazastreifen und Westjordanland. Es ist ein unmissverständliches Symbol für den Anspruch der Hamas, in ganz Palästina einen islamischen Gottesstaat zu errichten - unter vorheriger Vernichtung des Staates Israel.
Hoffnung für 2009? Man hört und liest immer wieder, dass dieser Konflikt nicht mit Waffen gelöst werden kann. Was kann neue Politik, was kann Barack Obama, designierter US-Präsident erreichen?
Wer oder was ist die Hamas?
Die Symbole sind eindeutig. Gekreuzte Schwerter stehen als Symbol für die Verpflichtung zum Dschihad, zum Heiligen Krieg gegen Israel. Das Abbild des Felsendoms als Heiligtum des Islam steht für den Anspruch auf den Jerusalemer Tempelbezirk, wo einst der prächtige Tempel Salomos stand und wo sich heute noch die Klagemauer, Teil der einstigen Westumfassung des Tempels, erhebt. Doch die Spitze des Hamas-Emblems ziert eine stilisierte Darstellung Israels inklusive Gazastreifen und Westjordanland. Es ist ein unmissverständliches Symbol für den Anspruch der Hamas, in ganz Palästina einen islamischen Gottesstaat zu errichten - unter vorheriger Vernichtung des Staates Israel.
Hoffnung für 2009? Man hört und liest immer wieder, dass dieser Konflikt nicht mit Waffen gelöst werden kann. Was kann neue Politik, was kann Barack Obama, designierter US-Präsident erreichen?
Mittwoch, 13. August 2008
Felsendom im Eslam
Aus dem Islam-Lexikon eslam.de:
Der Felsendom heißt in Arabisch "Felsenkuppel" [qubbat as-sachra] und ist eines der ältesten islamischen Heiligtümer sowie unübersehbares Merkmal Jerusalems. Er befindet sich südöstlich der Altstadt von Jerusalem auf dem Hügel, den Muslime als "das edle Heiligtum" (الحرم الشريف) [al-haram al-scharif] und Juden als Tempelberg bezeichnen.Er wurde als Schrein für den Felsen [sachra] errichtet, auf welchem gemäß islamischer Überlieferung Abraham (a.) bereit war seinen Sohn Ismael (a.) zu opfern. Von der gleichen Stelle begann die Himmelfahrt [miradsch] des Propheten Muhammad (s.), nachdem er in der Nachtreise zu dem Felsen gekommen war. Dort lag ein bereits für Christen Heiliger Felsen unter freiem Himmel. Nach der Eroberung Jerusalems (637 n.Chr.) veranlasste Kalif Umar ibn Chatab, den damals vernachlässigten Platz zu säubern. In der Südwestecke des Felsens wurden angeblich ein Fußabdruck des Propheten Muhammad (s.) sowie weitere Spuren gefunden. Manche Spuren wurden Jesus (a.) zugeschrieben. So bezeichneten die Christen den Felsendom als "Templum Domini" (Tempel des Herrn), was auch im direkten Zusammenhang mit dem Templerorden steht.
Der Felsendom heißt in Arabisch "Felsenkuppel" [qubbat as-sachra] und ist eines der ältesten islamischen Heiligtümer sowie unübersehbares Merkmal Jerusalems. Er befindet sich südöstlich der Altstadt von Jerusalem auf dem Hügel, den Muslime als "das edle Heiligtum" (الحرم الشريف) [al-haram al-scharif] und Juden als Tempelberg bezeichnen.Er wurde als Schrein für den Felsen [sachra] errichtet, auf welchem gemäß islamischer Überlieferung Abraham (a.) bereit war seinen Sohn Ismael (a.) zu opfern. Von der gleichen Stelle begann die Himmelfahrt [miradsch] des Propheten Muhammad (s.), nachdem er in der Nachtreise zu dem Felsen gekommen war. Dort lag ein bereits für Christen Heiliger Felsen unter freiem Himmel. Nach der Eroberung Jerusalems (637 n.Chr.) veranlasste Kalif Umar ibn Chatab, den damals vernachlässigten Platz zu säubern. In der Südwestecke des Felsens wurden angeblich ein Fußabdruck des Propheten Muhammad (s.) sowie weitere Spuren gefunden. Manche Spuren wurden Jesus (a.) zugeschrieben. So bezeichneten die Christen den Felsendom als "Templum Domini" (Tempel des Herrn), was auch im direkten Zusammenhang mit dem Templerorden steht.
Freitag, 4. Juli 2008
Abraham, Vater dreier Religionen
Abraham (hebr. אַבְרָהָם , im Islam arabisch ابرَاهِيم, Ibrahim), der Hirte und Herdenbesitzer, ist als Prophet eine zentrale Figur des Tanachs (Altes Testament), der ihn als Stammvater Israels beschreibt.
Abrahams Geschichte wird in der Genesis bzw. Bereschit (1. Buch Mose) erzählt. Danach gehört er zusammen mit seinem Sohn Isaak und seinem Enkel Jakob zu den Erzvätern, aus denen laut biblischer Überlieferung die Zwölf Stämme des Volkes Israel hervorgingen.
Neben dem Judentum berufen sich auch der Islam und das Christentum auf Abraham als Stammvater. Darum bezeichnet man alle drei auch als abrahamitische Religionen. In ihrem Trialog spielt die Figur des Stammvaters eine große Rolle.
Abrahams Geschichte wird in der Genesis bzw. Bereschit (1. Buch Mose) erzählt. Danach gehört er zusammen mit seinem Sohn Isaak und seinem Enkel Jakob zu den Erzvätern, aus denen laut biblischer Überlieferung die Zwölf Stämme des Volkes Israel hervorgingen.
Neben dem Judentum berufen sich auch der Islam und das Christentum auf Abraham als Stammvater. Darum bezeichnet man alle drei auch als abrahamitische Religionen. In ihrem Trialog spielt die Figur des Stammvaters eine große Rolle.
Samstag, 9. Februar 2008
Jerusalem in der Literatur
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Mittwoch, 21. November 2007
Felsendom in Jerusalem
Drei Religionen, ein Dom.
Wo Jesus einst mit den Pharisäern und Sadduzäern stritt, leuchtet heute die große goldene Kuppel des Felsendoms. Die Moschee ist über dem Felsen gebaut, von dem aus Mohammed im Jahre 621 auf dem Flügelpferd Burak in den Himmel geflogen sein soll, wo ihn Adam, Noah, Moses, Isaak, Jesus und andere Bibelgestalten als letzten und größten der Propheten begrüßten. So erinnert der Felsendom Jerusalem täglich an den Anspruch des Islam, Juden- und Christentum zu beerben. Nur an der westlichen Stützmauer - der Klagemauer - können Juden heute beten. Dreht man sich um, steht man vor einem unscheinbaren mittelalterlichen Rundbau, der als Moschee und Kirche dient und an eine andere Himmelfahrt erinnert: Hier sei Jesus vierzig Tage nach seiner Auferstehung vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren. Zum Beweis zeigen die arabischen Wächter des Heiligtums den Abdruck des heiligen Fußes im Stein.
Wo Jesus einst mit den Pharisäern und Sadduzäern stritt, leuchtet heute die große goldene Kuppel des Felsendoms. Die Moschee ist über dem Felsen gebaut, von dem aus Mohammed im Jahre 621 auf dem Flügelpferd Burak in den Himmel geflogen sein soll, wo ihn Adam, Noah, Moses, Isaak, Jesus und andere Bibelgestalten als letzten und größten der Propheten begrüßten. So erinnert der Felsendom Jerusalem täglich an den Anspruch des Islam, Juden- und Christentum zu beerben. Nur an der westlichen Stützmauer - der Klagemauer - können Juden heute beten. Dreht man sich um, steht man vor einem unscheinbaren mittelalterlichen Rundbau, der als Moschee und Kirche dient und an eine andere Himmelfahrt erinnert: Hier sei Jesus vierzig Tage nach seiner Auferstehung vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren. Zum Beweis zeigen die arabischen Wächter des Heiligtums den Abdruck des heiligen Fußes im Stein.
Draußen rufen tausend Muezzins die Muslimen zum Gebet. Stumm liegen die jüdischen Gräber unter der hellen Sonne. Von hier, heißt es, werden die Toten am Tag der Auferstehung durch das Goldene Tor in die Heilige Stadt einziehen. Bis dahin bleibt das Tor zugemauert.
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